Jeder, der Visitenkarten drucken muss, hat im Hinterkopf ein gewisses Konzept, wie diese aussehen sollten. Indes lohnt es, auch die technischen Möglichkeiten der Druckereien zu kennen, wenn man sich an das Layout von Visitenkarten wagt. Viele großartige Ideen zerschlagen sich in der Endphase eines Projekts: der Wahl eines passenden Papiers, einer Folie und letztendlich des Formats. Und umgekehrt: Viele recht durchschnittliche Visitenkarten könnten das System sprengen, wenn ihr Ideengeber sich für eine Veredelung des Drucks oder einen untypischen Untergrund entschieden hätte.

Visitenkartenformat

Die beliebtesten Visitenkartenmaße sind 90 x 50 mm. Man kann auch Visitenkarten mit den Angaben 85 x 55 mm antreffen – den sogenannten Eurostandard, der gewöhnlich in Westeuropa verwendet wird. Für die Wahl eines der erwähnten Formate sprechen praktische Gründe: problemlos passt eine solche Visitenkarte in ein Portemonnaie oder ein Visitenkartenetui. Übrigens gehört es in bestimmten Branchen insbesondere dem Finanz- oder dem Rechtssektor etc. zum guten Ton, eben eine solche Visitenkarte zu besitzen.

Papier für Visitenkarten

Es ist üblich geworden zu glauben, dass eine höhere Grammatur (das Gewicht eines 1 m2 Papiers in Gramm angegeben) zu einem besseren Aussehen der Visitenkarte beiträgt. Es stimmt, dass es sich nicht lohnt in Visitenkarten auf einem Papier von 80 g zu investieren. Einen guten Effekt bringt erst ein Papier von 250–400 g (man sieht zuweilen selbst 600 g) mit sich. Ist es wirklich so, dass dünne Visitenkarten auch günstige Visitenkarten sind? Mit Sicherheit lässt sich eine Online-Druckerei finden, die gerade ein Sonderangebot hat, um Visitenkarten online zu drucken – mit einem Preis, der dem Druck von Visitenkarten auf einem Papier mit 80 g nahekommt.

Veredelung von Visitenkarten

Falls jemand Wert darauf legt, ganz einfach schöne und günstige Visitenkarten (https://printendo.de/visitenkarten) zu drucken, benötigt er im Grunde keine Veredelung. Hierfür reichen eine gute Papierart und ein ausgeglichenes Layout aus. Jedoch bewirkt gerade eine Veredelung, dass aus gewöhnlichen Visitenkarten eben solche werden, auf denen der Blick länger verweilt. Möglichkeiten, um einen Druck attraktiver werden zu lassen, gibt es genug. Wenn mit der Erstellung der Visitenkarte begonnen wird, lohnt es sich, mindestens einige der universellsten Methoden der Veredelung zu kennen:

  • Folienkaschierung – anders Laminierung genannt. Die gedruckten Visitenkarten können mit einer dünnen, durchsichtigen matten oder glänzenden Folie überzogen werden. Auf einer Seite oder auf beiden. Ein Papier, das mit einer Folie versehen ist, ist weniger anfällig gegenüber Beschädigungen und auch etwas steifer. Eine Folienkaschierung ist in Bezug auf Visitenkarten im Prinzip ein Standard, der relativ häufig verwendet wird.
  • Selektiver UV-Lack – gewölbt, glatt und glänzend. Wie die Bezeichnung schon sagt, bedeckt dieser Lack ausgewählte Elemente der Visitenkarte. Auf schwarzem Hintergrund sieht er besonders gut aus.
  • Stanzen – dient der Hervorhebung einiger gedruckter Elemente z.B. einer Aufschrift.
  • Hot-Stamping – das Auftragen einer glänzenden Aluminiumschicht auf einen ausgestanzten Bereich. Zur Auswahl stehen verschiedene Farben und sogar Spezialeffekte als Hologramm.